Neuerscheinung

Poetik und Politik des Geschichtsdiskurses. Deutschland und Frankreich im langen 19. Jahrhundert

herausgegeben von Elisabeth Décultot, Daniel Fulda und Christian Helmreich

Jean-Léon Gérôme, Bonaparte devant le Sphinx (1868) – Hearst San Simeon State Historical Monument, Kalifornien (USA)
Jean-Léon Gérôme (1824–1904), Bonaparte devant le Sphinx, 1867–1868, Hearst Castle (Kalifornien)

Das lange 19. Jahrhundert zwischen Französischer Revolution und ErstemWeltkrieg gilt als Zeitalter der Geschichte ebenso wie des Nationalismus. Sowohl die Geschichtswissenschaft als auch Literatur und Künste in den Blick nehmend, fragen die Beiträge des Bandes nach den Poetiken des Geschichtsdiskurses, die Instrument, Träger oder Voraussetzung der nationalen Perspektivierung waren.

Wie korrelierten die Poetiken des Geschichtsdiskurses mit den Rhetoriken der Nation und ihren politischen Implikationen? Untersucht werden deutschsprachige und französische Beispiele von Büchner bis Zola, von Michelet bis Karl May: In welchem Maße ähneln sich die Poetiken von Geschichte und Nation auf beiden Seiten des Rheins, obwohl sich Deutsche und Franzosen meist als Feinde wahrnahmen? Zwei Beiträge über die damalige bzw. die zeitgenössische Geschichtsphilosophie (Nietzsche und Hayden White) runden den Band ab.

Neuerscheinung

Kopie von Poetik und Politik des Geschichtsdiskurses. Deutschland und Frankreich im langen 19. Jahrhundert

herausgegeben von Elisabeth Décultot, Daniel Fulda und Christian Helmreich

Jean-Léon Gérôme, Bonaparte devant le Sphinx (1868) – Hearst San Simeon State Historical Monument, Kalifornien (USA)
Jean-Léon Gérôme (1824–1904), Bonaparte devant le Sphinx, 1867–1868, Hearst Castle (Kalifornien)

Das lange 19. Jahrhundert zwischen Französischer Revolution und ErstemWeltkrieg gilt als Zeitalter der Geschichte ebenso wie des Nationalismus. Sowohl die Geschichtswissenschaft als auch Literatur und Künste in den Blick nehmend, fragen die Beiträge des Bandes nach den Poetiken des Geschichtsdiskurses, die Instrument, Träger oder Voraussetzung der nationalen Perspektivierung waren.

Wie korrelierten die Poetiken des Geschichtsdiskurses mit den Rhetoriken der Nation und ihren politischen Implikationen? Untersucht werden deutschsprachige und französische Beispiele von Büchner bis Zola, von Michelet bis Karl May: In welchem Maße ähneln sich die Poetiken von Geschichte und Nation auf beiden Seiten des Rheins, obwohl sich Deutsche und Franzosen meist als Feinde wahrnahmen? Zwei Beiträge über die damalige bzw. die zeitgenössische Geschichtsphilosophie (Nietzsche und Hayden White) runden den Band ab.